Gartenpflege in Salzburg: Tipps & Tricks für deinen Garten | Pro Green
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GARTEN BLOG: TIPPS, RATGEBER UND PROFIWISSEN FÜR DEINEN GARTEN

Dein Garten, mein Projekt. Oder auch nicht. Wenn Du hier alle Tipps und Tricks gelesen hast, bekommst Du Deinen Garten vielleicht auch ganz ohne meine Hilfe hin und schaffst es, das ganze Jahr über sattes GREEN in Deinen Garten zu bringen.

Ich habe mich jedenfalls bemüht und versucht, hier mein Wissen mit Dir zu teilen. Von der Rasenpflege über die richtige Düngung und Bewässerung bis hin zu den Dingen, die je nach Jahreszeit im Garten wichtig werden. Die Schwierigkeit dabei: Obwohl Du wahrscheinlich in einer ähnlichen Klimazone lebst wie ich, können sich die Anforderungen Deines Gartens trotzdem deutlich unterscheiden. Gerade bei uns in Salzburg ist die Gartenpflege ziemlich abwechslungsreich. Der Garten und vor allem der Boden brauchen je nach Witterung heute das eine und morgen vielleicht schon wieder etwas ganz anderes.

Deshalb versuche ich in meinem Blog „Georg erklärt's GRÜNdlich“, die interessanten Themen wirklich gründlich, aber trotzdem so einfach wie möglich zu erklären. Kein unnötiges Fachchinesisch und keine komplizierten Gartenweisheiten, sondern Tipps, die Du auch tatsächlich in Deinem eigenen Garten anwenden kannst.

Georg erklärt's GRÜNdlich. Praxistipps für Deinen Garten.

Du willst wissen, wie Du Dein Hochbeet richtig aufbaust? Oder was Du machen kannst, wenn Du nur ganz wenig Platz zur Verfügung hast und trotzdem ein bisschen Gartenfeeling haben möchtest?

Dann klick Dich gerne durch meine Blogbeiträge. Ich beschäftige mich mit den Fragen, die im Gartenalltag immer wieder auftauchen. Von der richtigen Rasenpflege über Düngung und Bewässerung bis zu saisonalen Arbeiten, Boden und verschiedenen Möglichkeiten, auch aus kleinen Flächen etwas GREENes zu machen.

Vielleicht findest Du dabei genau den PRO-Tipp, der Deinem Garten bisher noch gefehlt hat. Und wenn Du danach selbst loslegen möchtest, umso besser. Dann habe ich meinen Job eigentlich schon erledigt. 

Häufige Fragen rund um den Garten: Georg erklärt's GRÜNdlich.

Du möchtest nicht gleich einen ganzen Blogbeitrag lesen, sondern hast eine ganz konkrete Frage? Dann klick Dich doch einfach mal durch mein Garten-FAQ unten. Vielleicht findest Du dort schon genau die Antwort, die Du suchst.

In den einzelnen Bereichen beantworte ich kurze und konkrete Fragen rund um Rasenpflege, Düngung, Bewässerung, Boden, Pflanzen und saisonale Gartenpflege. Also genau die kleinen und großen Fragen, die beim Arbeiten im eigenen Garten irgendwann auftauchen.

Vielleicht suchst Du nur schnell nach der richtigen Schnitthöhe für Deinen Rasen, möchtest wissen, wann Du düngen solltest oder fragst Dich, warum eine bestimmte Stelle im Garten einfach nicht richtig wachsen will. Vielleicht ist Deine Antwort schon dabei und Du kannst direkt mit dem nächsten PROjekt im Garten weitermachen.

RASENPFLEGE

PFLANZEN UND GEHÖLZE

HOCHBEET

BEWÄSSERUNG

BODEN & DÜNGUNG

SAISONALE PFLEGE

Rasenpflege

Praxisnahe Tipps zur Rasenpflege für Privatgärten in Salzburg und Umgebung: für sattes GREEN und einen gesunden Rasen.

Wie oft Du mähen solltest, hängt vor allem von Wachstum, Witterung und Jahreszeit ab. In der Hauptwachstumszeit kann ein wöchentlicher Schnitt sinnvoll sein, bei starkem Wachstum auch häufiger. Egal ob Roboter, Rasenmäher oder Spindelmäher, das Wichtigste sind scharfe, geschliffene Messer. Stumpfe Messer reißen das Gras eher ab, statt es sauber zu schneiden. Dadurch franst die Schnittstelle aus und der Rasen kann nicht sauber nachwachsen.

Für einen normalen Privatgarten würde ich eine Schnitthöhe von etwa 3 bis 5 cm empfehlen. Bei großer Hitze oder Trockenheit darf der Rasen ruhig etwas höher bleiben. So schützt Du den Boden besser vor Austrocknung und gibst dem Rasen mehr Reserven.

Für einen dichtes und sattes GREEN braucht Dein Rasen vor allem regelmäßige Pflege. Mähen, passende Schnitthöhe, ausreichend Nährstoffe und eine gute Bodenstruktur spielen dabei zusammen. Wichtig ist, nicht nur die Oberfläche zu betrachten. Wenn der Boden oder die Wurzeln Probleme haben, wird auch der schönste Rasen irgendwann dünn und lückig.

Düngen gehört für mich genauso dazu wie die Bewässerung. Wie Du richtig düngst und bewässerst, findest Du in den jeweiligen Kategorien Düngung und Bewässerung.

Bei kahlen oder lückigen Stellen solltest Du zuerst herausfinden, warum dort nichts richtig wächst. Häufig sind starke Belastung, schlechte Bodenbedingungen oder eine zu dünne Grasnarbe die Ursache.

Für die Nachsaat gehst Du am besten in diesen Schritten vor:

  • Stelle aufrauen
  • Abgestorbenes Material entfernen
  • Nachsäen, gerne direkt mit passender Düngung kombinieren
  • Bereich feucht halten
  • Stelle möglichst nicht betreten, bis die neue Saat gut angewachsen ist

So kann sich die Grasnarbe wieder schließen und Dein Rasen wird Schritt für Schritt dichter.

Wenn Dein Rasen trotz regelmäßiger Pflege gelb oder braun wird, kann das verschiedene Ursachen haben. Häufig spielen Trockenheit, Hitze, Krankheiten, zu starke Belastung oder Probleme im Boden eine Rolle. Schau deshalb nicht nur auf die Grasfarbe, sondern auch auf den Zustand des Bodens und der Wurzeln.

Im ersten Schritt würde ich auf den betroffenen Stellen Dünger ausbringen und ausreichend bewässern. Wenn sich danach keine Besserung einstellt, hilft wahrscheinlich nur noch eine genaue Bodenanalyse, um herauszufinden, wo das eigentliche PROblem liegt.

Vertikutieren solltest Du vor allem dann, wenn sich viel Rasenfilz oder Moos gebildet hat und Luft, Wasser und Nährstoffe nicht mehr richtig an die Graswurzeln kommen. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn Dein Rasen aktiv wächst, meist im Frühjahr oder frühen Herbst.

So machst Du es richtig:

  • Rasen vorher mähen
  • Vertikutierer nicht zu tief einstellen, oder einzelne Stellen mit Vertikutierrechen bearbeiten
  • Rasenfilz und abgestorbenes Material gründlich entfernen
  • Bei entstandenen Lücken direkt nachsäen
  • Anschließend passend düngen und ausreichend bewässern
  • Den Rasen nach der Maßnahme etwas schonen und nicht unnötig belasten

Moos ist meistens ein Zeichen dafür, dass die Bedingungen für den Rasen nicht optimal sind. Häufig sind Nährstoffmangel, zu viel Feuchtigkeit, verdichteter Boden oder starke Beschattung die Ursache.

So gehst Du am besten vor:

  • Moos mechanisch entfernen, zum Beispiel durch Vertikutieren
  • Abgestorbenes Material gründlich aus dem Rasen entfernen
  • Bei Bedarf den Boden lockern und Staunässe vermeiden
  • Rasen bedarfsgerecht düngen
  • Entstandene Lücken nachsäen
  • Bei starkem oder wiederkehrendem Moosbefall die Bodenbedingungen überprüfen

Wichtig ist, nicht nur das Moos zu entfernen. Wenn die Ursache bestehen bleibt, kommt es schnell wieder.

Dein Rasen braucht je nach Jahreszeit unterschiedliche Pflege. Im Frühjahr geht es vor allem darum, ihn wieder richtig in Schwung zu bringen. Im Sommer stehen Bewässerung und Belastung im Vordergrund. Im Herbst bereitest Du ihn auf den Winter vor und im Winter darf der Rasen hauptsächlich seine Ruhe haben.

Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

  • Frühjahr: Rasenpflege starten, bei Bedarf vertikutieren, nachsäen und düngen
  • Sommer: Richtig bewässern, regelmäßig mähen und den Rasen bei Hitze nicht zusätzlich stressen
  • Herbst: Weiter mähen, düngen und kahle Stellen bei passenden Bedingungen nachsäen
  • Winter: Rasen möglichst wenig belasten und empfindliche Flächen bei Frost und Nässe schonen

Welche Maßnahme wann genau sinnvoll ist, hängt natürlich immer von Deinem Rasen, dem Boden und der Witterung ab. Eine genaue Auflistung findest Du im Punkt Saisonale Pflege.

Kleine Erdhäufchen im Rasen können ein Hinweis auf den Schwarzkopfwurm sein. Gerade nach feuchten Phasen wird seine Aktivität an der Oberfläche sichtbar.

Mit TourTurf TAG kannst Du gezielt dort ansetzen, wo das PROblem entsteht. Der organische Bodenverbesserer unterstützt Boden und Rasen und kann dabei helfen, die Aktivität des Schwarzkopfwurms zu reduzieren.

Pflanzen & Gehölze

Wissenswertes zur Pflege von Pflanzen und Gehölzen für einen gesunden und GREENen Garten.

Das hängt vor allem davon ab, wie Du Deinen Garten nutzen möchtest. Bevor Du Dich für bestimmte Pflanzen entscheidest, würde ich mir ein paar Fragen stellen:

  • Wie viel Zeit möchtest Du in die Pflege investieren?
  • Brauchst Du viel Schatten oder magst Du es lieber sonnig?
  • Sind Deine Sträucher und Bäume geschützt oder ganzjährig Wind und Wetter ausgesetzt?
  • Wie viel Platz steht zur Verfügung?
  • Wie sieht es mit Boden und Standort aus?
  • Soll der Garten eher pflegeleicht, bunt oder natürlich wirken?

Wenn Du diese Punkte vorher berücksichtigst, wird die Auswahl deutlich einfacher. Nicht jede Pflanze passt zu jedem Standort und genau deshalb würde ich bei der Planung lieber einmal genauer hinschauen.

Grundsätzlich kannst Du viele Pflanzen, Sträucher und Bäume im Frühjahr oder Herbst pflanzen. Der Herbst hat dabei einen großen Vorteil: Der Boden ist noch warm und die Pflanzen können vor dem Winter bereits neue Wurzeln bilden.

Als grobe Orientierung:

  • Frühjahr: gut für frostempfindliche Pflanzen und wenn der Boden wieder aufgetaut ist
  • Herbst: ideal für viele winterharte Sträucher und Bäume
  • Sommer: möglich, aber wegen Hitze und Trockenheit deutlich aufwendiger

Entscheidend ist immer, dass der Boden nicht gefroren oder völlig durchnässt ist. Nach dem Pflanzen solltest Du besonders auf eine ausreichende Wasserversorgung achten. 

Beim Rückschnitt kommt es stark darauf an, was Du schneiden möchtest. Ein Zierstrauch braucht zum Beispiel eine andere Pflege als eine Hecke oder ein Baum.

Grundsätzlich gilt:

  • Abgestorbene oder kranke Äste entfernen
  • Zu dicht stehende Äste auslichten
  • Saubere und scharfe Schnittwerkzeuge verwenden
  • Auf den richtigen Schnittzeitpunkt der jeweiligen Pflanze achten

Beim Baumschnitt bin ich allerdings der Meinung, dass hier der PROfi gefragt ist. Vor allem Obstbäume würde ich nicht einfach nach Gefühl schneiden. Ein falscher Schnitt kann langfristig mehr Schaden als Nutzen.

Eine Hecke braucht vor allem regelmäßigen Schnitt, damit sie dicht bleibt und nicht nur oben wächst. Wann und wie stark Du schneiden solltest, hängt von der jeweiligen Pflanzenart ab.

Bei der Heckenpflege solltest Du auf Folgendes achten:

  • Regelmäßig schneiden
  • Seiten nicht schmaler als oben wachsen lassen
  • Abgestorbene oder kranke Triebe entfernen
  • Auf einen gleichmäßigen Aufbau achten

Bei der Hecke kannst Du Dich auf jeden Fall austoben. Was die Form betrifft, gibt es hier eigentlich kein Falsch und Du kannst sogar kunstvolle Figuren kreieren.

Gelbe oder braune Blätter können viele Ursachen haben. Zu wenig oder zu viel Wasser, Nährstoffmangel, Krankheiten, Schädlinge oder auch starke Hitze können dahinterstecken.

Ich würde deshalb zuerst prüfen:

  • Wie feucht ist der Boden?
  • Gibt es sichtbare Schädlinge oder Schäden?
  • Steht die Pflanze am richtigen Standort?
  • Wurde kürzlich gedüngt oder umgepflanzt?
  • Treten die Veränderungen nur an einzelnen Stellen oder an der ganzen Pflanze auf?

Nicht gleich zum nächsten Mittel greifen, sondern zuerst die Ursache finden. Sonst behandelst Du am Ende nur das Symptom und nicht das eigentliche PROblem.

Oft zeigen Pflanzen ziemlich deutlich, dass etwas nicht stimmt. Verfärbte Blätter, Fraßstellen, eingerollte Blätter, klebrige Oberflächen oder abgestorbene Triebe können erste Hinweise sein.

Schau Dir deshalb regelmäßig an:

  • Blätter und Blattunterseiten
  • Triebe und Äste
  • Neue Austriebe
  • Auffällige Verfärbungen
  • Fraßstellen oder kleine Tiere
  • Veränderungen, die vorher nicht da waren

Je früher Du etwas bemerkst, desto einfacher lässt sich die Ursache meistens eingrenzen. Wenn Du weißt, womit Du es zu tun hast, kannst Du die richtigen Maßnahmen setzen.

Auch für schattige Bereiche gibt es viele geeignete Pflanzen. Wichtig ist dabei, zwischen Schatten, Halbschatten und weniger direkter Sonne zu unterscheiden.

Für schattige Bereiche können zum Beispiel je nach Standort geeignet sein:

  • Funkien
  • Farne
  • Efeu
  • Hortensien
  • bestimmte Rhododendren

Entscheidend ist aber nicht nur, ob eine Pflanze Schatten verträgt. Auch Boden, Feuchtigkeit und Platz müssen passen. Deshalb würde ich immer zuerst den Standort anschauen und danach die passende Pflanze auswählen.

Vor dem Winter solltest Du Deine Pflanzen noch einmal genau kontrollieren und ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen für die kalte Jahreszeit geben.

Dazu gehören je nach Pflanze:

  • Abgestorbene oder kranke Pflanzenteile entfernen
  • Empfindliche Pflanzen vor Frost schützen
  • Den Boden rund um die Pflanzen mit einer passenden Mulchschicht schützen
  • Immergrüne Pflanzen vor starken Wintersonnenperioden schützen
  • Vor dem Winter auf eine ausreichende Wasserversorgung achten

Gerade bei jungen Pflanzen und frisch gesetzten Sträuchern oder Bäumen lohnt es sich, im Herbst etwas genauer hinzuschauen.

Hochbeet

Tipps rund ums Hochbeet: vom richtigen Aufbau über die Befüllung bis zur passenden Pflege.

Wie baue ich ein Hochbeet richtig auf?

Ein Hochbeet wird nicht einfach mit Erde vollgefüllt. Die verschiedenen Schichten sorgen dafür, dass das Beet gut funktioniert und die Pflanzen optimale Bedingungen bekommen.

Der Aufbau von unten nach oben:

  • Wühlmausgitter: verhindert, dass sich Wühlmäuse von unten ins Hochbeet arbeiten.
  • Grobe Äste und Holz: bilden die unterste Schicht und sorgen für Struktur.
  • Feineres organisches Material: darauf folgen kleinere Äste, Laub oder ähnliche Materialien.
  • Kompost bzw. nährstoffreiches organisches Material: bildet die nächste Schicht.
  • Hochwertige Pflanzerde: ganz oben kommt die eigentliche Pflanzerde hinein, in der Deine Pflanzen wachsen.

Hochbeet richtig aufbauen mit Wühlmausgitter, Holz, Kompost und Pflanzerde

Eine genaue Übersicht zum Aufbau findest Du auch in meinem Beitrag [Hochbeet richtig aufbauen].

Eine feste Mindesthöhe gibt es nicht. Grundsätzlich würde ich ein Hochbeet aber so planen, dass Du bequem darin arbeiten kannst. Je höher das Beet ist, desto angenehmer wird die Gartenarbeit für Rücken und Knie.

Wichtig ist außerdem, dass Du genug Füllmaterial und Erde einplanst. Deine Pflanzen brauchen ausreichend Platz für ihre Wurzeln und genügend Nährstoffe, damit sie sich gut entwickeln können.

Den einen perfekten Standort gibt es nicht, aber ein paar Dinge würde ich bei der Planung unbedingt berücksichtigen.

Ideal ist ein Platz:

  • mit ausreichend Sonnenlicht
  • möglichst windgeschützt
  • gut erreichbar
  • mit genügend Platz rund um das Hochbeet
  • in der Nähe einer Wasserquelle

Gerade wenn Du später regelmäßig ernten und pflegen möchtest, ist ein gut erreichbarer Standort Gold wert. Sonst wird aus dem kleinen Gartenprojekt schnell ein täglicher Hindernislauf.

Eine Abdeckung ist nicht zwingend notwendig, kann aber je nach Jahreszeit und Bepflanzung sehr praktisch sein. Sie schützt junge Pflanzen zum Beispiel vor Kälte und kann die Gartensaison verlängern.

Eine Abdeckung kann sinnvoll sein:

  • im Frühjahr zum Schutz vor Spätfrost
  • bei jungen Pflanzen
  • bei empfindlichen Kulturen
  • zur Verlängerung der Anbauzeit

Im Sommer solltest Du allerdings darauf achten, dass sich darunter keine extreme Hitze entwickelt. Mit einer Abdeckung kannst Du Deine Erntesaison wirklich deutlich verlängern und oft bis in den Spätherbst noch eine üppige Ernte einholen.

Im Hochbeet kannst Du sehr vieles anbauen. Besonders praktisch sind Pflanzen, die Du regelmäßig ernten kannst und die nicht extrem viel Platz benötigen.

Gut geeignet sind zum Beispiel:

  • Salate
  • Kräuter
  • Radieschen
  • Karotten
  • Tomaten
  • Paprika
  • Zucchini, wenn genügend Platz vorhanden ist

Bei der Auswahl würde ich immer auch auf die Größe und den Platzbedarf achten. Aber Achtung: Manche Pflanzen vertragen sich gut, manche können sich überhaupt nicht riechen. Eine vollständige Liste findest Du im Blogbeitrag zum Hochbeet.

Ich dünge direkt beim Einpflanzen mit Veganosol Feine Körnung und dann ganz einfach immer beim Gießen, indem ich eine Kappe VeganoFluid und V2 direkt ins Gießwasser gebe.

So sind die Pflanzen immer mit ausreichend Nährstoffen versorgt.

Die Dünger sind 100 % organisch und somit vollkommen unbedenklich in der Nahrungsaufnahme.

Für die Pflege eines Hochbeets brauchst Du eigentlich gar nicht viel. Meine Lieblinge fürs Hochbeet sind:

Damit hast Du eigentlich alles, was Du für die meisten Arbeiten im Hochbeet brauchst.

Wenn Du Dein Hochbeet gut im Blick hast, sollte es Dir gelingen, etwaige Schädlinge früh ausfindig zu machen. Je nachdem, worum es sich handelt, können verschiedene Maßnahmen helfen.

An dieser Stelle sei gesagt: Manche „Schädlinge“ sind eigentlich Nützlinge. Aber ich weiß, man möchte den mühevoll gezogenen Salat nur ungern mit anderen teilen. 

Bei Schnecken hilft zum Beispiel:

  • Schnecken regelmäßig absammeln
  • Das Hochbeet auf Verstecke kontrollieren
  • Barrieren oder einen passenden Schneckenschutz einsetzen
  • Das Hochbeet regelmäßig kontrollieren, besonders nach feuchten Phasen

Wichtig ist, zuerst herauszufinden, mit welchem PROblem Du es tatsächlich zu tun hast. Dann kannst Du gezielt reagieren.

Das hängt davon ab, wie lange Du Dein Hochbeet noch nutzt. Wenn Du zum Beispiel noch Kräuter für den Winter darin hast, kannst Du diese natürlich noch stehen lassen und erst später mit der Vorbereitung beginnen.

Ansonsten kannst Du alle Pflanzenreste entfernen und bei Bedarf das Hochbeet neu anlegen.

Bewässerung

Richtig bewässern im Garten: Tipps für Rasen, Pflanzen und einen effizienten Umgang mit Wasser.

Hier gibt es keine pauschale Antwort. Wie viel Wasser Dein Garten braucht, hängt vor allem von Witterung, Boden und den jeweiligen Pflanzen ab.

Nehmen wir folgendes Szenario: Wir haben Mitte Juni, seit zwei Wochen fallen die Temperaturen nicht unter 25 °C und es gibt kaum Niederschlag. Dann würde ich ungefähr so bewässern:

Rasen:
Der Rasen sollte lieber seltener, dafür gründlich bewässert werden.

  • etwa 7 bis 10 Liter pro m²
  • ungefähr 2 bis 3 Mal pro Woche
  • bei sehr sandigem Boden oder extremer Hitze eventuell häufiger
  • Wasser sollte bis in den Wurzelbereich gelangen

Hochbeete und Pflanzbeete:
Hier solltest Du regelmäßiger kontrollieren, weil die Erde durch Sonne und Wind schneller austrocknen kann.

  • je nach Pflanzen täglich kontrollieren
  • bei Bedarf täglich bewässern
  • gezielt den Wurzelbereich bewässern
  • nicht nur die Oberfläche kurz nass machen

Topfpflanzen:
Topfpflanzen trocknen bei hohen Temperaturen besonders schnell aus, weil ihnen nur ein begrenztes Erdvolumen zur Verfügung steht.

  • täglich kontrollieren
  • bei Bedarf täglich bewässern
  • kleine Töpfe können bei großer Hitze auch mehrmals täglich Wasser benötigen
  • Staunässe trotzdem vermeiden

Bäume:
Vor allem junge und frisch gepflanzte Bäume brauchen während längerer Trockenperioden ausreichend Wasser.

  • gründlich und durchdringend bewässern
  • Wasser möglichst bis in den tieferen Wurzelbereich bringen
  • junge Bäume regelmäßiger kontrollieren
  • ältere, gut eingewachsene Bäume brauchen normalerweise weniger zusätzliche Bewässerung

Du siehst also schon: Rasen, Hochbeet, Topfpflanze und Baum haben völlig unterschiedliche Ansprüche.

Wenn Du Deinem Garten vor allem im Sommer etwas Gutes tun möchtest, dann solltest Du jeden Tag eine Kontroll- bzw. Gießrunde im Garten einlegen.

Am besten bewässerst Du Deinen Garten früh am Morgen. Dann ist es noch nicht so heiß und das Wasser kann langsam in den Boden eindringen, bevor die Temperaturen stark ansteigen.

Ideal ist:

  • früher Morgen
  • alternativ später Abend
  • Mittagshitze möglichst vermeiden

Deine Pflanzen zeigen Dir meistens ziemlich deutlich, wenn ihnen Wasser fehlt. Du solltest deshalb nicht nur auf die Oberfläche schauen, sondern auch den Boden kontrollieren.

Typische Anzeichen sind:

  • Rasen wird matt, trocken und es bilden sich gelbe Stellen
  • Blätter hängen oder rollen sich ein
  • Pflanzen lassen Triebe und Blätter hängen
  • Erde fühlt sich trocken und hart an
  • frisch gepflanzte Pflanzen wachsen nicht richtig weiter
  • Topfpflanzen trocknen sehr schnell aus

Wenn Du unsicher bist, kannst Du einfach einmal mit dem Finger ein Stück in die Erde gehen. Ist der Boden auch unter der Oberfläche trocken, solltest Du Deinem Garten wieder etwas Wasser gönnen.

Ja, definitiv. Auch beim Bewässern gilt: Viel hilft nicht automatisch viel. Zu viel Wasser kann genauso zum PROblem werden wie zu wenig.

Zu viel Wasser kann unter anderem dazu führen, dass:

  • sich Staunässe bildet
  • Wurzeln nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden
  • Wurzeln Schaden nehmen
  • Pilzkrankheiten begünstigt werden
  • Nährstoffe aus dem Boden ausgewaschen werden

Grundsätzlich vertragen es Pflanzen meist besser, wenn sie für kurze Zeit zu wenig als zu viel Wasser haben. Vor allem auf Dauer.

Wenn Du die Wahl hast, würde ich grundsätzlich den frühen Morgen bevorzugen. Zu dieser Zeit sind die Temperaturen noch niedriger und das Wasser kann gut in den Boden eindringen.

Morgens hat einige Vorteile:

  • geringere Verdunstung
  • Boden kann das Wasser über den Tag aufnehmen
  • Pflanzen starten gut versorgt in den Tag
  • weniger lange Feuchtigkeit auf Blättern als bei einer späten Abendbewässerung

Am Abend bewässern ist aber grundsätzlich ebenfalls möglich, wenn es morgens zeitlich nicht funktioniert. Die Mittagshitze dagegen ist absolut TABU.

Bei längeren Hitzeperioden brauchen Deine Pflanzen etwas mehr Aufmerksamkeit. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst Du ihnen helfen, auch bei hohen Temperaturen gut durch die heiße Phase zu kommen.

Im Beet:

  • ausreichend bewässern
  • bei Bedarf passende Nährstoffe zuführen
  • Pflanzen dadurch auch während der Hitze beim Wachstum und bei der Fruchtbildung unterstützen

Bei Bäumen:

  • vor allem junge und frisch gepflanzte Bäume regelmäßig kontrollieren
  • auch ältere Bäume bei längeren Trockenperioden ab und zu mit Wasser versorgen
  • Wasser möglichst direkt in den Wurzelbereich geben

Bei Topfpflanzen:

  • regelmäßig kontrollieren, da sie besonders schnell austrocknen
  • nach Möglichkeit einen schattigeren Platz suchen
  • trotzdem auf ausreichend Wasser achten

Gerade bei Hitze gilt also: Nicht einfach nur mehr gießen, sondern schauen, welche Pflanze gerade welchen PROblemen ausgesetzt ist.

Wenn einzelne Stellen trotz regelmäßiger Bewässerung braun werden, muss das nicht automatisch bedeuten, dass dort zu wenig Wasser ankommt. Häufig wird das Wasser an diesen Stellen gar nicht richtig aufgenommen oder verteilt.

Mögliche Ursachen können sein:

  • Boden ist verdichtet
  • Wasser kann nicht richtig versickern
  • Bewässerung erreicht die Stelle nicht ausreichend
  • sehr sandiger oder trockener Boden
  • unterschiedliche Bodenverhältnisse
  • beschädigte oder schwache Grasnarbe
  • zu starke Sonneneinstrahlung an einzelnen Stellen

Gerade bei einem größeren Garten würde ich deshalb einmal prüfen, ob die Bewässerung tatsächlich überall gleichmäßig ankommt. Wenn Wasser vorhanden ist, aber trotzdem nichts richtig wächst, kann auch der Boden das eigentliche PROblem sein.

Wenn Du hier genauer hinschauen möchtest, findest Du auch bei Boden & Düngung weitere Informationen.

Mein PRO-Tipp ganz klar: Regenwasser nutzen. Ich weiß, auch das wird mancherorts immer knapper beziehungsweise war es im Sommer 2026 teilweise kaum vorhanden. Aber wenn möglich, würde ich Deinen Garten immer mit Regenwasser gießen.

Zusätzlich kannst Du Wasser sparen durch:

  • möglichst früh am Morgen bewässern
  • gezielt den Wurzelbereich bewässern
  • nicht unnötig Wege oder Flächen mitbewässern
  • lieber gründlich als ständig oberflächlich bewässern
  • eine Bewässerungsanlage richtig einstellen
  • Regenwasser sammeln und für den Garten nutzen

Gerade wenn Du größere Mengen Wasser benötigst, macht sich eine gute Planung schnell bemerkbar.

Auch in die Gärten ziehen immer mehr smarte Vorrichtungen ein, um Alltagsarbeiten zu ersetzen.

Ich persönlich liebe es viel zu sehr, am Morgen oder am Abend gemütlich durch den Garten zu spazieren und meine Pflanzen zu begutachten. Deswegen habe ich auch „noch“ keine solche Anlage bei mir zu Hause.

ABER: Ich muss gestehen, ich finde es vor allem für unterschiedliche Bereiche sehr sinnvoll. Und auf alle Fälle erspart so eine Anlage viel Zeit, vor allem im Sommer.

Wo es für mich am meisten Sinn macht:

  • große bepflanzte Hanglagen
  • generell große Gartenanlagen
  • Hochbeete
  • Gemüsebeete
  • Glashäuser
  • Bereiche mit unterschiedlichen Bewässerungsansprüchen

Gerade bei großen Gartenanlagen kann eine Gießrunde auch gut und gerne einmal eine Stunde oder länger dauern. Da kann eine automatische Bewässerung schon eine echte Erleichterung sein.

Wenn Du Dich dafür interessierst, schau ich mir gerne Deine Anlage an und empfehle Dir aufgrund meiner Expertise eine passende Anlage.

Ja, eine automatische Bewässerungsanlage kann Dir dabei helfen, Wasser gezielter und effizienter einzusetzen. Entscheidend ist aber, dass die Anlage auch richtig geplant und eingestellt ist.

Wasser sparen kannst Du zum Beispiel durch:

  • passende Bewässerungszeiten
  • gezielte Wassermengen
  • getrennte Bewässerungsbereiche
  • Berücksichtigung von Wetter und Boden
  • Vermeidung unnötiger Bewässerung
  • eine gleichmäßige Wasserverteilung

Der große Vorteil liegt für mich darin, dass Du nicht mehr einfach nach Gefühl bewässerst. Wenn die Anlage richtig eingestellt ist, bekommt jeder Bereich genau die Wassermenge, die er tatsächlich benötigt.

Gerade wenn Du Deinen Garten regelmäßig bewässern musst, kann eine gut geplante automatische Bewässerung deshalb nicht nur Arbeit, sondern auch Wasser sparen.

Boden & Düngung

Boden verstehen, richtig düngen und die Grundlage für gesunde Pflanzen und kräftiges Wachstum im Garten schaffen.

Der Boden ist für mich die Grundlage für alles, was in Deinem Garten wächst. Wenn der Boden nicht passt, kannst Du noch so viel düngen und bewässern, irgendwann wird das Wachstum trotzdem darunter leiden.

Ein guter Gartenboden sollte Wasser speichern können, überschüssiges Wasser aber trotzdem ableiten und den Wurzeln ausreichend Platz und Luft bieten. Gleichzeitig brauchen Deine Pflanzen natürlich die richtigen Nährstoffe und ein aktives Bodenleben.

Deshalb würde ich bei Problemen nicht immer zuerst bei der Pflanze suchen. Manchmal liegt die Ursache einfach eine Etage tiefer.

Daran erkennst Du gesunden Boden: Er ist locker, kann Wasser aufnehmen und speichern, lässt überschüssiges Wasser aber trotzdem wieder abfließen und bietet den Pflanzen ausreichend Platz für ihre Wurzeln.

Weitere Anzeichen für einen gesunden Boden sind:

  • Pflanzen wachsen gleichmäßig und kräftig
  • nach dem Gießen oder Regen bleibt nicht dauerhaft Wasser stehen
  • der Boden ist nicht steinhart und lässt sich gut bearbeiten
  • Du findest Regenwürmer und anderes Bodenleben
  • Pflanzen zeigen keine auffälligen Mangelerscheinungen

Wenn Du es wirklich genau wissen möchtest, würde ich eine Bodenanalyse machen lassen. Damit bekommst Du deutlich bessere Informationen, als wenn Du nur nach Gefühl arbeitest. Wenn Du bei Deinem Boden nicht weiterkommst, kannst Du mir auch einfach eine Anfrage schicken.

Sowohl sehr sandige als auch sehr lehmige Böden haben ihre eigenen Eigenschaften und stellen deshalb unterschiedliche Anforderungen an die Gartenpflege.

Bei einem sandigen Boden geht Wasser meist schneller verloren und auch Nährstoffe können leichter ausgewaschen werden. Hier kann eine passende Bodenverbesserung, zum Beispiel durch organische Substanz und Humus, dabei helfen, Wasser und Nährstoffe länger im Boden zu halten.

Ein sehr lehmiger Boden hält dagegen viel Wasser und kann schnell verdichten. Hier kann eine passende Bodenverbesserung ebenfalls dabei helfen, die Bodenstruktur langfristig zu verbessern und dafür zu sorgen, dass Wasser und Luft wieder besser in den Boden gelangen.

Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt immer vom tatsächlichen Boden ab. Deshalb würde ich zuerst schauen, wie Dein Boden tatsächlich aufgebaut ist und was er braucht.

Verdichteter Boden ist gerade für die Wurzeln ungünstig, weil Wasser und Luft nicht mehr richtig in den Boden gelangen. Häufig entsteht Verdichtung durch regelmäßiges Betreten, schwere Geräte oder einfach durch ungünstige Bodenverhältnisse.

Eine erste Maßnahme kann hier das Aerifizieren sein. Dabei wird der Boden geöffnet, sodass wieder mehr Luft und Wasser in tiefere Bodenschichten gelangen können. Je nach Boden und Stärke der Verdichtung können zusätzlich weitere Maßnahmen zur Bodenverbesserung sinnvoll sein.

Wichtig ist aber, nicht nur einmal kurz den Boden zu lockern und danach wieder genauso weiterzumachen. Wenn die Ursache der Verdichtung bestehen bleibt, gilt es langfristig an die Sache heranzugehen und die Bedingungen für den Boden entsprechend zu verbessern.

Wenn Du Deinen Boden verbessern möchtest, würde ich nicht einfach möglichst viele Produkte miteinander kombinieren. Viel wichtiger ist, zuerst herauszufinden, wie Dein Boden aufgebaut ist und was ihm tatsächlich fehlt.

Eine sinnvolle Vorgehensweise wäre:

  1. Boden anschauen und beurteilen
  2. Bei Bedarf eine Bodenanalyse durchführen
  3. Bodenstruktur verbessern
  4. Organische Substanz zuführen
  5. Nährstoffe gezielt ergänzen
  6. Entwicklung über längere Zeit beobachten

Gerade bei der Bodenverbesserung solltest Du etwas Geduld mitbringen. Ein Boden verändert sich nicht innerhalb von zwei Wochen komplett. Dafür kannst Du mit einer passenden Strategie langfristig sehr viel erreichen.

Wenn Du Deinen Boden gezielt verbessern möchtest, kannst Du Dich gerne mit einer Anfrage bei mir melden.

Mein Düngeplan im Garten sieht ungefähr so aus:

Im Frühjahr, sobald das Wachstum einsetzt, dünge ich den Garten mit TourTurf TAG. Der hält den Schwarzkopfwurm im Zaum und hilft dabei, eine gute Basis für den Sommer zu schaffen.

Im Sommer und bei Bedarf verwende ich Veganosol Feine Körnung oder neu im Sortiment unseren Immeringo. Beide Produkte bieten einen guten Mix an Nährstoffen und versorgen den Rasen mit dem Nötigsten.

Im Herbst setze ich auf einen kaliumhaltigen Dünger, nämlich TourTurf Autumn. Der versorgt den Boden und den Rasen passend für die kältere Jahreszeit.

Also: 3 bis 4 Mal solltest Du auf jeden Fall düngen, wenn Du einen schönen Rasen behalten möchtest.

Den einen perfekten Dünger für jeden Garten gibt es nicht. Rasen, Gemüse, Blumen, Sträucher und Bäume haben unterschiedliche Ansprüche und auch der Boden spielt eine wichtige Rolle.

Ich persönlich arbeite sehr gerne mit organischen Düngern, weil sie nicht nur die Pflanzen versorgen, sondern auch das Bodenleben unterstützen können.

Für Rasenflächen kannst Du zum Beispiel auf Immeringo oder Veganosol Feine Körnung beziehungsweise Veganosol Grobe Körnung setzen.

Für Pflanzen und Hochbeete eignen sich VeganoFluid, Vital Vegan V2 oder Veganosol Feine Körnung.
Praktisch für Dich zusammengefasst in unserem 
Bundle.

Für den ersten Boost im Frühjahr ist TourTurf TAG meine Empfehlung. Im Herbst setze ich auf TourTurf Autumn, damit der Rasen ausreichend mit Nährstoffen für die kältere Jahreszeit versorgt ist.

Wenn Du nicht weißt, welcher Dünger für Deinen Garten passt, kannst Du Dich natürlich auch einfach bei mir melden.

Nährstoffmangel kann sich bei Pflanzen auf ganz unterschiedliche Weise zeigen. Gelbe Blätter sind zum Beispiel ein Hinweis, aber noch lange kein eindeutiger Beweis für einen bestimmten Mangel.

Mögliche Anzeichen sind:

  • gelbe oder auffällig helle Blätter
  • ungewöhnlich langsames Wachstum
  • kleine oder schwache Blätter
  • schlechte Blütenbildung
  • schwache Triebe
  • Veränderungen, die trotz ausreichender Bewässerung bestehen bleiben

Wichtig ist, nicht sofort irgendeinen [Dünger] auszubringen. Erst solltest Du versuchen herauszufinden, welches PROblem tatsächlich vorliegt. Denn auch zu viel Dünger kann Pflanzen schaden.

Wenn die Ursache nicht eindeutig ist, kann eine Bodenanalyse eine gute Grundlage für die weitere Entscheidung sein.

Ja, und genau deshalb würde ich beim Düngen nicht nach dem Motto „mehr hilft mehr“ arbeiten. Ein Überschuss an Nährstoffen kann Pflanzen genauso Probleme bereiten wie ein Mangel.

Zu viel Dünger kann unter anderem die Wurzeln schädigen, das Pflanzenwachstum aus dem Gleichgewicht bringen und dazu führen, dass Nährstoffe ausgewaschen werden.

Deshalb solltest Du Dich immer an die Dosierung des jeweiligen Düngers halten. Gerade bei konzentrierten Produkten macht es einen deutlichen Unterschied, ob Du richtig dosierst oder einfach ein bisschen mehr verwendest.

Wenn an einer Stelle trotz Düngung nichts richtig wächst, würde ich nicht einfach noch mehr Dünger darauf verteilen. Sehr oft liegt die Ursache nämlich gar nicht bei den Nährstoffen.

Mögliche Ursachen können sein:

  • verdichteter Boden
  • Staunässe
  • zu trockener Boden
  • schlechte Bodenstruktur
  • zu wenig Licht
  • Wurzelprobleme
  • falsche Pflanze für den Standort
  • Nährstoffungleichgewicht

Gerade bei einzelnen Problemstellen lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Wenn Du bereits alles Mögliche ausprobiert hast und trotzdem keine Verbesserung eintritt, würde ich eine [Bodenanalyse] in Betracht ziehen.

Eine Bodenanalyse ist nicht für jeden Garten zwingend notwendig. Wenn Du aber immer wieder mit denselben PROblemen kämpfst oder nicht weißt, warum Deine Pflanzen trotz guter Pflege nicht richtig wachsen, kann sie sehr hilfreich sein.

Besonders sinnvoll finde ich sie bei wiederkehrenden Problemstellen, auffälligem Pflanzenwachstum oder wenn Du vermutest, dass Deinem Boden bestimmte Nährstoffe fehlen.

Du bekommst dadurch eine deutlich bessere Grundlage für die weitere Pflege und kannst Deinen Dünger gezielter einsetzen, anstatt einfach auf Verdacht zu arbeiten.

Wenn Du wissen möchtest, was Dein Boden tatsächlich braucht, kannst Du mir gerne eine Anfrage schicken.

Der wichtigste Unterschied liegt für mich vor allem darin, wie die Nährstoffe bereitgestellt werden. Organische Dünger basieren auf organischen Ausgangsstoffen und können neben der Nährstoffversorgung auch das Bodenleben unterstützen.

Mineralische Dünger stellen Nährstoffe in mineralischer Form bereit, wodurch diese je nach Produkt schneller verfügbar sein können. Organische Dünger wirken dagegen häufig langsamer und setzen ihre Nährstoffe nach und nach frei.

Beide Varianten können je nach Einsatzbereich sinnvoll sein. Entscheidend sind Pflanzenart, Boden und das gewünschte Ergebnis.

Ich persönlich greife im Garten gerne zu organischem Dünger, gerade wenn es darum geht, nicht nur kurzfristig Nährstoffe zu liefern, sondern auch den Boden langfristig mit einzubeziehen.

Bei der Auswahl des richtigen Düngers kommt es aber immer darauf an, was Dein Garten gerade tatsächlich braucht.

Saisonale Pflege

Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Tipps für die Gartenpflege in Salzburg und Umgebung.

Im Frühjahr geht es vor allem darum, Deinen Garten langsam wieder aus dem Winterschlaf zu holen. Sobald die Temperaturen steigen und die Pflanzen wieder ins Wachstum kommen, kannst Du Schritt für Schritt mit den ersten Pflegemaßnahmen beginnen.

Rasen:

  • Rasen von Laub und abgestorbenem Material befreien
  • erste Schnitte durchführen, sobald das Wachstum wieder richtig einsetzt
  • bei Bedarf vertikutieren
  • kahle Stellen nachsäen
  • mit der ersten [Düngung] beginnen

Beete:

  • abgestorbene Pflanzenreste entfernen
  • Boden vorsichtig lockern
  • erste Pflanzen setzen
  • Beete bei Bedarf mit passenden Nährstoffen versorgen

Topfpflanzen:

  • Pflanzen aus dem Winterquartier holen
  • auf Schäden oder abgestorbene Pflanzenteile kontrollieren
  • bei Bedarf umtopfen
  • langsam wieder an Sonne und höhere Temperaturen gewöhnen

Bäume:

  • Bäume auf Frostschäden und abgestorbene Äste kontrollieren
  • bei Bedarf fachgerecht zurückschneiden
  • frisch gepflanzte Bäume ausreichend mit Wasser versorgen

Sträucher:

  • abgestorbene oder beschädigte Triebe entfernen
  • je nach Pflanzenart den richtigen Rückschnitt durchführen
  • neue Austriebe kontrollieren

Gerade im Frühjahr solltest Du nicht versuchen, alles auf einmal zu erledigen. Der Garten braucht nach dem Winter ein bisschen Zeit und auch die Witterung entscheidet darüber, wann welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist.

Im Sommer stehen für mich vor allem Wasser, Hitze und regelmäßige Kontrolle im Mittelpunkt. Gerade bei längeren Trockenperioden kann sich der Zustand Deines Gartens innerhalb weniger Tage deutlich verändern.

Rasen:

  • ausreichend und durchdringend bewässern
  • bei Hitze nicht zu kurz mähen
  • Schnittgut je nach Situation auf der Fläche belassen
  • bei längeren Trockenperioden den Rasen möglichst wenig zusätzlich belasten

Beete:

  • regelmäßig auf ausreichende Feuchtigkeit kontrollieren
  • bei Bedarf gezielt bewässern
  • Pflanzen während der Wachstumsphase passend düngen
  • verblühte Pflanzenteile entfernen, wenn es bei der jeweiligen Pflanze sinnvoll ist

Topfpflanzen:

  • täglich kontrollieren
  • bei Hitze regelmäßig bewässern
  • empfindliche Pflanzen möglichst vor der prallen Mittagssonne schützen
  • bei Bedarf mit passenden Nährstoffen versorgen

Bäume:

  • vor allem junge und frisch gepflanzte Bäume ausreichend bewässern
  • auch ältere Bäume bei längeren Trockenperioden nicht komplett vergessen
  • auf Trockenschäden achten

Sträucher:

  • Bodenfeuchtigkeit kontrollieren
  • bei längerer Trockenheit ausreichend bewässern
  • auf Schädlinge und Krankheiten achten
  • bei Bedarf verblühte oder beschädigte Triebe entfernen

Gerade im Sommer würde ich jeden Tag einmal durch den Garten gehen. Dabei siehst Du meistens sehr schnell, wo etwas nicht passt und kannst reagieren, bevor aus einer kleinen Auffälligkeit ein größeres PROblem wird.

Der Herbst ist für mich die Zeit, in der Du die Grundlage für die nächste Gartensaison schaffen kannst. Gleichzeitig musst Du aber nicht überall sofort alles zurückschneiden, denn viele Pflanzen profitieren davon, wenn Du ihnen etwas Zeit lässt.

Rasen:

  • weiterhin regelmäßig mähen, solange er wächst
  • Herbstdüngung ausbringen
  • kahle Stellen bei passenden Bedingungen nachsäen
  • Laub regelmäßig entfernen
  • letzte Pflegemaßnahmen rechtzeitig vor dem Winter erledigen

Beete:

  • verblühte und abgestorbene Pflanzenreste je nach Pflanze entfernen
  • empfindliche Pflanzen auf den Winter vorbereiten
  • Boden bei Bedarf mit organischem Material versorgen
  • neue Pflanzen und Zwiebeln für das kommende Frühjahr setzen

Topfpflanzen:

  • rechtzeitig kontrollieren, welche Pflanzen ins Winterquartier müssen
  • empfindliche Pflanzen vor den ersten stärkeren Frösten schützen
  • kranke oder beschädigte Pflanzenteile entfernen
  • Pflanzen vor dem Einräumen auf Schädlinge kontrollieren

Bäume:

  • auf abgestorbene oder beschädigte Äste kontrollieren
  • junge Bäume bei Bedarf vor Frost und starkem Wintereinfluss schützen
  • bei trockener Witterung vor dem Winter noch einmal ausreichend bewässern

Sträucher:

  • empfindliche Sträucher auf den Winter vorbereiten
  • bei Bedarf mit geeignetem Material schützen
  • frisch gepflanzte Sträucher besonders im Blick behalten
  • nicht jeden Strauch automatisch radikal zurückschneiden

Gerade im Herbst lohnt es sich, ein bisschen vorauszudenken. Was Du jetzt erledigst, musst Du im Frühjahr nicht nachholen und Dein Garten startet dadurch deutlich entspannter in die nächste Saison.

Im Winter passiert im Garten wirklich nicht besonders viel. Ab und zu solltest Du trotzdem ein Auge darauf werfen, vor allem wenn keine geschlossene Schneedecke vorhanden ist.

Rasen:

  • bei Frost möglichst nicht betreten
  • nassen Rasen möglichst wenig belasten
  • Laub und andere Ablagerungen bei Bedarf entfernen

Beete:

  • Winterschutz gelegentlich kontrollieren
  • empfindliche Pflanzen bei starkem Frost im Auge behalten
  • bei frostfreiem und trockenem Wetter den Zustand der Beete kontrollieren

Topfpflanzen:

  • kontrollieren, ob der Frostschutz noch passt
  • bei frostfreiem Wetter gelegentlich die Feuchtigkeit kontrollieren
  • im Winterquartier weiterhin auf Schädlinge achten

Bäume und Sträucher:

  • nach starkem Schnee oder Eis auf Schäden kontrollieren
  • junge oder empfindliche Pflanzen im Blick behalten
  • bei längeren frostfreien und trockenen Phasen auf ausreichende Wasserversorgung achten

Ansonsten darf im Winter im Garten ruhig einmal etwas Ruhe einkehren. Du musst nicht ständig etwas machen. Ein regelmäßiger Kontrollblick reicht meistens völlig aus.

Deine Frage ist nicht dabei? Dann schreib sie mir.

Die Fragen oben greifen genau die Themen auf, die mir beim Arbeiten und rund um den Privatgarten immer wieder begegnen. Aber natürlich gibt es noch viele andere Dinge, die Dir bei der Pflege Deines Gartens durch den Kopf gehen können.

Sollte Deine Frage hier noch nicht beantwortet sein, dann schreib sie mir einfach über das Formular und schick sie direkt an mich.

Ich freue mich wirklich, wenn Du Dich bei mir meldest. Egal, ob es um Deinen Rasen, Deine Pflanzen, den Boden, die richtige Pflege oder ein konkretes PROblem geht, bei dem Du gerade nicht weiterkommst. Vielleicht wird aus Deiner Frage ja sogar der nächste Beitrag bei „Georg erklärt's GRÜNdlich“.

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