HERBSTPFLEGE IM GARTEN.
So bleibt Dein Garten in der GREEN Zone.
Der Sommer ist vorbei und die heißen Sommertage gehören wieder der Vergangenheit an. Aber, die Nachwirkungen spüren nicht nur wir Menschen, sondern auch unser Garten, im Speziellen wahrscheinlich der Rasen.
Vielleicht sieht Dein Rasen mittlerweile auch nicht mehr ganz so GREEN aus, wie vor dem Sommer. Kahle Stellen, gelbliche oder bräunliche Bereiche und eine Grasnarbe, die einfach etwas müde wirkt, sind nach einem fordernden Sommer keine Seltenheit.
Aber Du solltest jetzt tatsächlich nicht allzu lange warten, sondern direkt mit der notwendige Pflege starten. Denn wenn Du Dir gerade denkst: "Mach ich dann im Frühling, jetzt zahlt es sich sowieso nicht mehr aus", dann ist das so ziemlich die schlechteste Einstellung, die Du zu dem ganzen Thema haben kannst.
Stell Dir vor, ein Braunbär würde seinen Winterschlaf genauso angehen. Einfach hinlegen, Augen zu und hoffen, dass er irgendwie durchkommt. Seine Überlebenschance wäre wahrscheinlich äußerst gering.
Also nicht einfach zurücklehnen und auf den Frühling warten, sondern jetzt noch einmal richtig Gas geben.
Für ein sattes GRÜN. Auch wenn alles andere bunt wird.
Ich bin Georg Winterreiter, Eigentümer von PRO GREEN und weiß, dass es im Garten nicht darum geht, im Herbst möglichst viel zu erledigen, sondern darum, den richtigen Zeitpunkt für die richtigen Maßnahmen zu erkennen. Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig es ist, im Einklang mit Boden Wetter und den natürlichen Abläufen zu arbeiten.
Meine Erfahrung bei PRO GREEN zeigt, dass viele potentielle Probleme im Frühjahr im Herbst ihren Ursprung haben. Zu intensiv durchgeführte Arbeiten oder auch zu wenig Pflege können ausschlaggebend sein für Deinen Start in den nächsten Frühling. Du solltest auf keinen Fall diese Phase verpassen, denn der Herbst bietet die ideale Gelegenheit den Garten gezielt auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.
Deshalb liegt der Fokus bei mir im Herbst auf Pflege, Stabilität und Vorbereitung. Rasenflächen werden beobachtet und gezielt gepflegt. Beete vorbereitet und Pflanzen dort unterstützt, wo es notwendig ist. Laub und organisches Material werden nicht einfach entfernt, sondern sinnvoll eingesetzt oder dort belassen, wo sie dem Boden und dem natürlichen Kreislauf zugutekommen. Werkzeuge und Hilfsmittel unterstützen dabei, gezielt zu arbeiten.
Ein gesunder Garten muss im Herbst nicht perfekt aussehen. Er muss die richtigen Voraussetzungen bekommen, um zur Ruhe zu kommen und im nächsten Frühjahr wieder kraftvoll zu wachsen.
Herbstpflege für Deinen Rasen. In 4 Schritten zur Topform.
Kahle Stellen nachsäen
Wenn der Sommer deutliche Spuren hinterlassen hat, solltest Du kahle und stark ausgedünnte Stellen nicht einfach ignorieren.
Bei der Nachsaat gilt:
- Boden zuerst lockern: Vertikutierrechen oder ähnliches eignet sich dafür. Wichtig ist, dass der Boden nicht mehr staubtrocken ist.
- Passend nachsäen: Geeignete Rasensamen ausbringen und die Fläche bei Bedarf mit Veganosol unterstützen. So bekommen die jungen Gräser eine gute Grundlage.
- Feuchtigkeit sicherstellen: Gerade nach der Nachsaat darf der Boden nicht austrocknen. Bleibt der Regen aus, solltest Du beim Bewässern nachhelfen.
Bitte nicht denken, dass es besser ist dann im Frühling die Nachsaat bzw. Neusaat auszubringen. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt.
Herbstdüngung
Nach dem Vertikutieren und den weiteren Pflegemaßnahmen kommt für mich im Herbst ein besonders wichtiger Punkt: die Herbstdüngung.
Jetzt geht es nicht darum, den Rasen noch einmal kräftig wachsen zu lassen. Vielmehr soll er gezielt die Nährstoffe bekommen, die er braucht, um gestärkt in die Winterruhe zu gehen.
Ich verwende dafür am liebsten TourTurf Autumn. Der Herbstdünger ist auf die Bedürfnisse des Rasens im Herbst abgestimmt und unterstützt ihn dabei, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Bei der Herbstdüngung gilt:
- Den richtigen Dünger verwenden: Im Herbst braucht der Rasen eine andere Nährstoffversorgung als im Frühjahr. Ich setzte auf TourTurf Autumn, der wie der Name schon sagt, perfekt ist für den Herbst.
- Gleichmäßig ausbringen: Ich verwende dafür am liebsten einen Düngewagen oder bei kleineren Flächen meinen Universalstreuer.
- Nicht übertreiben: Ziel ist nicht möglichst viel Wachstum, sondern den Rasen gezielt für den Winter zu stärken.
Was ist noch im Herbst zu erledigen?
Neben dem Rasen brauchen natürlich auch Deine Pflanzen und deine Hochbeete noch einmal deine Aufmerksamkeit.
Damit auch sie gut über den Winter kommen, verrate ich Dir, wie Du sie jetzt am besten vorbereitest.
Hoch lebe das Beet, Herbstpflege für Dein Hochbeet
Vielleicht wachsen dort aktuell noch die letzten Früchte oder die Kürbisse nehmen inzwischen gefühlt das halbe Beet ein. Bis zum ersten Frost ist aber noch etwas Zeit und genau deshalb kannst Du die Fläche jetzt noch einmal richtig nutzen.
Etwas frische Erde und Veganosol in feiner Körnung können dabei eine sinnvolle Ergänzung sein.
Wenn Du im Sommer bereits mit Veganofluid und V2 im Gießwasser gearbeitet hast, hast Du Dein Hochbeet schon während der Saison mit wichtigen Nährstoffen versorgt.
Trotzdem kannst Du jetzt noch einmal nachhelfen, wenn die Pflanzen weiterhin aktiv wachsen sollen. Rucola, verschiedene Salate oder auch Kresse wachsen schnell und können mit entsprechender Abdeckung noch bis in den Herbst hinein geerntet werden.
Hochbeet im Herbst vorbereiten
Sobald alles abgeerntet ist, würde ich das Beet noch einmal gezielt für den Winter vorbereiten.
- Erde auflockern: Die obere Schicht etwas lockern, damit der Boden nicht verdichtet in den Winter geht.
- Nährstoffe ergänzen: Bei Bedarf etwas frische Erde und Veganosol in feiner Körnung einarbeiten.
- Beet abdecken: Eine geeignete Abdeckung schützt den Boden über die Wintermonate vor Witterung und Auswaschung.
- Zwischendurch kontrollieren: Auch im Winter lohnt sich ab und zu ein Blick aufs Beet. Unkraut lässt sich jetzt deutlich leichter entfernen als im Frühjahr.
Je sauberer Du Dein Hochbeet über den Winter hältst, desto weniger Arbeit wartet im nächsten Frühjahr auf Dich.
Wenn Dich jetzt so richtig der Ehrgeiz gepackt hat und Du Dich schon auf den nächsten Frühling vorbereiten möchtest, dann lies Dir gerne auch meinen Blogbeitrag zum Hochbeet durch. Dort findest Du noch viele weitere hilfreiche Tipps & Tricks für die Hochbeetpflege. Denn der nächste Frühling kommt bestimmt und ein gut vorbereitetes Hochbeet macht den Start gleich ein Stück leichter.
Topf-fit. Topfpflanzen herbstfit machen.
Und dann wären da noch all die Pflanzen, die aktuell auf Balkon, Terrasse oder im Garten stehen. Die meisten davon dürfen jetzt noch eine Weile draußen bleiben. Sobald die Temperaturen aber deutlich sinken, solltest Du überlegen, welche Pflanzen mehr Schutz brauchen.
Ab Oktober bietet sich für viele Topfpflanzen ein Platz an der Hauswand oder an einem wind- und regengeschützten Standort an.
Je nach Art und Robustheit solltest Du das aber vorab checken.
Welche Topfpflanzen müssen ins Winterquartier?
Beim Einwintern gilt:
- Winterhärte prüfen: Nicht jede Pflanze braucht ein Winterquartier. Informiere Dich vorher, was Deine Pflanzen tatsächlich vertragen.
- Standort wählen: Ein heller, aber nicht zu warmer Platz ist für viele Pflanzen besser als ein warmer Standort mitten im Wohnzimmer.
- Vor Kälte schützen: Hauswand, geschützte Ecken oder ein geeigneter Unterstand können bereits einen großen Unterschied machen.
- Gießen nicht vergessen: Auch wenn Pflanzen im Winter deutlich weniger wachsen, brauchen sie je nach Art und Standort weiterhin Wasser. Staunässe solltest Du dabei natürlich vermeiden.
Und genau beim letzten Punkt spreche ich aus Erfahrung. Mein Olivenbaum hat mir einmal ziemlich deutlich gezeigt, was passiert, wenn man drei Monate lang denkt: „Der wird schon klarkommen.“
Er hatte danach kein einziges Blatt mehr.
Aber wie heißt es so schön: Aus Fehlern lernt man. Hoffentlich.“
Fazit: Im Herbst nochmal Gas geben. Dafür entspannt in den Frühling starten.
Frühjahrspflege im Garten ist kein Wettlauf. Sie ist eine Phase des Übergangs, in der Beobachtung oft mehr bringt als Aktion. Der Boden, das Wetter und die Pflanzen geben das Tempo vor, nicht der Kalender.
Wer sich jetzt denkt: „Ach, dafür ist im Frühling noch genug Zeit“, wird sich im Frühjahr vielleicht wünschen, schon jetzt vorgesorgt zu haben.
Denn was im Herbst erledigt wird, macht den Start ins neue Gartenjahr leichter: Pflanzen schützen, Beete vorbereiten, Laub und Schnittgut sinnvoll nutzen und empfindliche Bereiche auf den Winter vorbereiten.
Natürlich gibt es auch im Frühjahr einiges zu tun. Aber wenn der Garten gut durch den Winter kommt, beginnt die neue Gartensaison einfach entspannter.
Also überlass Deinen Garten jetzt nicht einfach seinem Schicksal, sondern überleg Dir schon heute, wie Du ihn gut durch den Winter bringst.
Bei Fragen könnt ihr euch gerne jederzeit direkt melden!
LG Georg, Eigentümer PRO GREEN